Der Markt hat sich in den letzten Jahren dramatisch verändert. Einweg-Vapes – die kleinen, bunten, fertig befüllten Sticks – haben eine Zeitlang die Charts dominiert. Inzwischen ist der Gegentrend spürbar: Wiederaufladbare Systeme gewinnen stark an Beliebtheit zurück. Und auch der Gesetzgeber mischt sich ein.
Doch was ist wirklich besser – für dich, für deinen Geldbeutel, für die Umwelt? Wir schauen uns beide Welten ehrlich an.
Einweg-Vapes: Die Stärken und die Schattenseiten
Kein Laden, kein Befüllen, kein Wechseln von Coils. Du nimmst die Verpackung auf, ziehst einmal, fertig. Für jemanden, der Vaping ausprobieren möchte, ist das ein echter Vorteil. Preislich ist der Einstieg niedrig: 5–12 Euro für ein Gerät mit 400–600 Zügen.
Die Schattenseiten: Pro Zug gerechnet ist ein Einweger 3–5x teurer als ein wiederaufladbares System. Und die Entsorgung ist problematisch – jeder Einweger enthält eine Lithium-Ionen-Batterie, die als Sonderabfall entsorgt werden muss.
Neue EU-Regeln verändern das Spiel
Wer auf Einweger setzt, sollte die regulatorische Entwicklung im Blick behalten. Die EU-Batterieverordnung bringt neue Kennzeichnungspflichten für Geräte mit eingebauten Akkus – und das betrifft Einweg-Vapes direkt. Einige Länder diskutieren bereits ein vollständiges Verbot.
Was genau auf Hersteller und Käufer zukommt, erklärt vapejournal.de ausführlich in ihrem Beitrag zu den neuen EU-Akkuvorschriften für Vapes – inkl. der neuen Label- und QR-Code-Anforderungen.
Wiederaufladbare Systeme: Mehr Aufwand, mehr Belohnung
Pod-Systeme, Mod-Systeme, AIO-Kits – die Welt der wiederaufladbaren Vapes ist breit. Für Einsteiger gibt es extrem nutzerfreundliche Optionen, die nicht komplizierter zu bedienen sind als ein Smartphone. Du kaufst einmalig das Gerät (meist 20–60 Euro), füllst es regelmäßig nach und tauschst gelegentlich die Coil aus.
Die wirtschaftlichen Vorteile sind enorm: Ein 10-ml-Liquid für 5–7 Euro entspricht mehreren hundert Zügen. Wer täglich dampft, spart gegenüber Einwegern locker 30–50 Euro im Monat.
Ein konkretes Beispiel: Das Elfbar Elfa System
Ein gutes Beispiel für den gelungenen Mittelweg ist das Elfbar Elfa: ein wiederaufladbares Pod-System, das die Einfachheit eines Einwegers mit der Wirtschaftlichkeit eines nachfüllbaren Geräts kombiniert. Der Akku wird per USB-C geladen, die Pods werden gewechselt wenn leer – kein Befüllen, kein Coil-Wechsel.
Das Elfbar Elfa Pod-System ist bei Paradise Shisha erhältlich – inklusive der passenden Pods in verschiedenen Geschmacksrichtungen. Es ist eines der beliebtesten Einsteiger-Systeme im deutschen Markt.
Umwelt und Fazit
Wiederaufladbare Systeme sind klar die ökologisch bessere Wahl. Ein Gerät, das zwei Jahre hält, gegenüber Dutzenden weggeworfener Einweger – die Bilanz spricht für sich. Wer täglich dampft und noch auf Einweger setzt, zahlt im Jahr locker 500–700 Euro. Mit einem wiederaufladbaren System und Liquids kommst du auf weniger als die Hälfte. Das ist keine Meinung – das ist Mathematik.

