Bei der individuellen Gestaltung von Lebensmittelverpackungen müssen sowohl Funktionalität als auch Ästhetik berücksichtigt werden. Da Kraftpapier bei Herstellern und Kunden beliebt ist, die ein nachhaltigeres Erscheinungsbild bevorzugen, stellt sich die Frage, ob die Art des Papiers den Individualisierungsprozess beeinflusst.
Die Zusammensetzung, das Aussehen und die Oberflächeneigenschaften von Kraftpapier und Nicht-Kraftpapier unterscheiden sich erheblich und beeinflussen, wie sie für Lebensmittelverpackungen bedruckt, beschichtet und geformt werden können. Es ist daher ratsam, den Hersteller https://univest-pack.de/ zu fragen, ob diese Unterschiede die Kosten und die Lieferzeit Ihrer Bestellung beeinflussen.
Kraftpapier
Kraftpapier ist bekannt für seine natürliche braune Farbe, seine außergewöhnliche Festigkeit und seine Langlebigkeit. Es wird im Kraftverfahren hergestellt, bei dem lange Zellulosefasern erhalten bleiben, wodurch das Papier eine robuste Struktur erhält. Aufgrund dieser strukturellen Integrität eignet sich Kraftpapier besonders für Verpackungen, die Handhabung, Gewicht und Feuchtigkeit standhalten müssen.
- Bei der individuellen Gestaltung von Kraftpapierverpackungen beeinflusst die natürliche braune Farbe oft die Designentscheidungen. Logos, Grafiken und Texte müssen möglicherweise in Farben gedruckt werden, die einen guten Kontrast zum dunkleren Hintergrund bilden. Häufig werden Druckverfahren wie Flexodruck, Offsetdruck und Digitaldruck verwendet, aber das Erreichen sehr heller oder detaillierter Farben kann schwieriger sein als bei weißem, nicht-Kraftpapier.
- Die raue Oberfläche von Kraftpapier kann auch das Aussehen von Beschichtungen, Lacken oder Laminierungen beeinflussen, die zur Verbesserung der Barriereeigenschaften oder der Ästhetik aufgetragen werden. Prägen, Tiefprägen oder Stempeln funktionieren aufgrund der Festigkeit von Kraftpapier ebenfalls gut und ermöglichen hochwertige haptische Effekte.
Normales Papier
Nicht-Kraftpapier, das in der Regel gebleicht oder weiß ist, hat eine glattere, hellere Oberfläche. Diese Papiersorte bietet mehr Flexibilität für das Grafikdesign, da leuchtende Farben, detaillierte Illustrationen und fotografische Bilder präziser wiedergegeben werden können.
- Beschichtungen, wie z. B. wasserbasierte oder fettabweisende Schichten, haften gleichmäßig auf der glatten Oberfläche, wodurch sich glänzende, matte oder hochauflösende Oberflächen leichter erzielen lassen.
- Nicht-Kraftpapier ist jedoch in der Regel weniger robust als Kraftpapier, sodass für die Herstellung von strapazierfähigen Artikeln wie Schachteln oder Bechern möglicherweise dickere Sorten oder Laminierungen erforderlich sind, um die strukturelle Integrität zu gewährleisten.
Bei der Auswahl
Kraftpapier wird häufig für umweltfreundliche Verpackungen verwendet, da es in der Regel ungebleicht und recycelbar ist. Allerdings müssen Druck- und Beschichtungsverfahren möglicherweise angepasst werden, um seine umweltfreundlichen Eigenschaften zu erhalten. Nicht-Kraftpapier kann zwar ebenfalls umweltfreundlich sein, erfordert jedoch manchmal eine intensivere Verarbeitung, was sich je nach den verwendeten Beschichtungen oder Druckfarben auf seine Recyclingfähigkeit auswirken kann.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Kraftpapier aufgrund seiner natürlichen, braunen Farbe Designanpassungen erfordert, aber von seiner Haltbarkeit profitiert. Nicht-Kraftpapier hingegen bietet eine breitere Farbwiedergabe und glattere Oberflächen, erfordert jedoch möglicherweise eine zusätzliche strukturelle Verstärkung. Jede Papiersorte hat ihre eigenen Vorteile und Einschränkungen, und die Wahl hängt von der gewünschten Balance zwischen Ästhetik, Funktionalität und Nachhaltigkeit ab.

