Sie blicken auf einen Garten voller grauer Fliesen und karger Mauern. Er wirkt aufgeräumt, aber auch ein wenig kalt. Und Sie brauchen ganz sicher keinen riesigen Garten, um das zu ändern. Mit nur ein paar gezielten Entscheidungen können Sie Ihren Garten bereits in ein grünes Paradies verwandeln: mehr Farbe, mehr Duft und mehr Leben zwischen den Pflanzen. Wie geht man das an, ohne dass es zu einer teuren oder zeitaufwändigen Angelegenheit wird? In diesem Artikel finden Sie fünf Ideen, die Sie sofort umsetzen können.
1. Eine Gartengestaltung mit mehr Grün beginnt bei der Basis: einer grünen Wand
Jeder Garten braucht einen Hintergrund. Meistens ist das ein Zaun oder eine Mauer. Wenn Sie diese durch Bepflanzung ersetzen, erhält Ihre Gartengestaltung mit mehr Grün sofort eine ruhige und natürliche Basis. Eine grüne Wand dämpft Geräusche, hält den Wind ab und bietet Vögeln einen Ort zum Verstecken. Außerdem sorgt sie für mehr Privatsphäre, ohne dabei hart oder kühl zu wirken. Wählen Sie Pflanzen, die zur Sonneneinstrahlung und zum Boden in Ihrem Garten passen. Möchten Sie schnelle Ergebnisse? Dann können Sie auch eine fertige Hecke direkt beim Lieferanten bestellen. Entscheiden Sie sich für eine bekannte Heckenart wie einen Nadelbaum. Dann können Sie sicher sein, dass Sie die richtige Wahl treffen.
Eine empfehlenswerte Heckenpflanze ist Der Lebensbaum ‘Brabant’ (Thuja occidentalis ‘Brabant’) ist eine immergrüne, buschige Konifere. Sie wird häufig nur Thuja ‘Brabant’ genannt. Der Strauch wächst schnell, hoch und besonders dicht. Auch im Winter bietet die immergrüne Hecke Sichtschutz und schützt Ihre Privatsphäre. Eines der auffälligsten Merkmale dieses Strauchs ist seine Farbe. Die knallgrünen Nadeln fallen jedem direkt ins Auge und sind in jedem Garten ein Farbmagnet. Darüber hinaus duften die Zweige auch noch sehr angenehm. Quelle: www.hedgy-heckenpflanzen.de/koniferen-zypressen-hecke/lebensbaum-thuja/occidentalis-brabant/
2. Beete voller Stauden für Farbe zu jeder Jahreszeit
Ein Beet ist der einfachste Weg, Pflastersteine durch Leben zu ersetzen. Stauden kommen jedes Jahr von selbst wieder, kombinieren Sie sie also mit Zwiebelpflanzen, um schon ab dem frühen Frühling Farbe zu haben. Tulpen sind dafür ideal. Pflanzen Sie sie im Oktober oder November in kleinen Gruppen zwischen die Stauden. Informieren Sie sich über die Besonderheiten der Tulpenblüte, damit Sie keine unangenehmen Überraschungen erleben. Außerdem läuten Krokusse und Narzissen bereits im März die Saison ein. Danach übernehmen die Stauden das Ruder. Für den Sommer wählen Sie Lavendel, Echinacea und Frauenmantel. Spätblüher wie Sedum und Herbstaster sorgen bis in den Herbst hinein für ein schönes Beetbild. Schließlich verleihen Ziergräser Struktur und bleiben auch im Winter sichtbar. So entsteht eine Gartengestaltung mit mehr Grün, die das ganze Jahr über attraktiv bleibt.
3. Vertikales Gärtnern mit Kletterpflanzen und grünen Wänden
Haben Sie wenig Bodenfläche? Dann nutzen Sie die Höhe. Kletterpflanzen wie Efeu, Clematis und Wilder Wein wachsen an einer Mauer, einem Zaun oder einer Pergola empor. So erhalten Sie viel Grün auf kleinem Raum. Auch eine Pflanzenwand mit Fächern oder Taschen eignet sich gut. Hier pflanzen Sie Pflanzen nebeneinander und übereinander, sodass ein lebendiges Bild entsteht. Achten Sie jedoch auf Bewässerung und Düngung, denn vertikal wachsende Pflanzen trocknen schneller aus. Ein Tropfsystem mit Zeitschaltuhr hilft Ihnen dabei. Vertikales Gärtnern mildert zudem eine graue Fassade und hält im Sommer auch die Hitze etwas ab. So passt ein grünerer Garten fast überall hin, auch in kleine Stadtgärten.
4. Trittsteine im Rasen statt einer vollständig gepflasterten Terrasse
Eine große Terrasse aus Fliesen nimmt viel Platz ein. Trittsteine hingegen benötigen deutlich weniger Platz. Verlegen Sie sie mit etwas Abstand zueinander im Rasen oder zwischen niedrigen Pflanzen. So entsteht ein Weg, der dazu einlädt, den Garten zu erkunden. Regenwasser versickert einfach im Boden, wodurch sich in Ihrem Garten weniger schnell Pfützen bilden. Wählen Sie Naturstein oder Keramikfliesen in einer ruhigen Farbe. Verlegen Sie sie mit einem Abstand von etwa sechzig Zentimetern von Mitte zu Mitte, damit ein natürlicher Rhythmus entsteht. Wenn Sie dennoch irgendwo sitzen möchten, behalten Sie eine kleine Terrasse bei und lassen Sie den Rest grün. So vereinen Sie Komfort und Natur in einer Gartengestaltung mit mehr Grün.
5. Bodendecker und Gras als Ersatz für Fliesen
Kahle Fliesen lassen sich gut durch bodendeckende Pflanzen ersetzen. Bodendecker wie Thymian, Fetthenne und Kriechender Günsel bilden eine weiche Schicht. Sie halten Unkraut fern und sind pflegeleicht. An Stellen, an denen man läuft, wähle ein robustes Gras oder eine Kräutermischung, da diese Trittbelastung gut vertragen. Ein Rasen oder eine Wiese mit Blumen lockt zudem Bienen und Schmetterlinge an. Das ist gut für die Natur und für Ihren Garten. Entfernen Sie die Pflastersteine schrittweise, damit Sie die Arbeit aufteilen können. So wird jeder Quadratmeter Ihres Gartens grüner. Mit diesem Ansatz erhält Ihr Garten ein frisches und natürliches Aussehen.
Mit diesen fünf Ideen verwandeln Sie Ihren Außenbereich Schritt für Schritt in einen Ort voller Leben. Fangen Sie klein an, zum Beispiel mit einem einzigen Beet. So wächst Ihre Gartengestaltung mit mehr Grün ganz nach Ihren Wünschen mit. Auf diese Weise werden nachhaltige Gartenträume nach und nach wahr.

