Ein Fehler im Verpackungsentwurf zeigt sich in der Regel nicht in der Visualisierung, sondern erst in der Produktion, im Lager oder beim Audit, wenn Änderungen bereits zu spät sind. Das Verpackungsdesign bestimmt dabei den Materialverbrauch, den Aufwand für Falzen und Kleben, die Stückzahl pro Palette sowie die Erfüllung der branchenspezifischen Normen. POINT CZ führt die individuelle Verpackungsentwicklung deshalb so, dass Erscheinungsbild, Konstruktion und Produktionsanforderungen zu einem funktionalen Ganzen verbunden werden.
Einsparungen beginnen nicht beim Material, sondern bei der Konstruktion
Der häufigste Fehler bei Einsparungen ist das Sparen am Material. Ein dünnerer Karton senkt den Stückpreis nur scheinbar, die tatsächlichen Reserven liegen woanders. Die Verpackungsoptimierung bringt Einsparungen vor allem durch die Vereinfachung von Falzen und Kleben, durch eine effiziente innere Aufteilung, durch Stapelbarkeit und durch die Anpassung der Abmessungen an Palette und LKW.
„Wenige Millimeter in den Abmessungen entscheiden darüber, wie viele Stück auf eine Palette passen. Die Anpassung der Konstruktion an Palette und LKW gehört zu den Einsparungen, die sich am schnellsten amortisieren. Anders als ein günstigeres Material mindert sie weder die Qualität noch den Schutz des Produkts”, sagt Petr Hajda, Vertriebsleiter von POINT CZ.
3D-Visualisierung verkürzt die Entwicklung von Tagen auf Stunden
Eine zentrale Rolle in der Entwicklung spielt heute die 3D-Visualisierung. Der Konstrukteur erstellt noch vor der Anfertigung eines physischen Musters ein interaktives 3D-Modell der Verpackung und stimmt daran Konstruktion, Falzen, Öffnen sowie Grafik ab. Während ein Papiermuster bei einem komplexen Auftrag früher mehrere Tage in Anspruch nahm, ist ein 3D-Modell heute innerhalb weniger Stunden fertig.
Die Visualisierung zeigt zudem, wie die Verpackung neben den übrigen Produkten der Reihe und neben dem Wettbewerb wirkt. Am 3D-Modell sieht der Kunde Proportionen, Materialtextur und das Verhalten der Verpackung im Regal, bevor Werkzeuge gefertigt und Produktionskosten ausgelöst werden. Konstruktionsfehler werden so in dem Moment erkannt, in dem ihre Behebung einen Bruchteil dessen kostet, was eine Änderung in der laufenden Produktion bedeuten würde.
Für Pharma und Lebensmittel ist die Norm Bestandteil des Entwurfs
In der Pharma- und Lebensmittelbranche hört das Design auf, eine Frage der Ästhetik zu sein, und wird zu einer Frage der Normenkonformität. Compliance lässt sich daher nicht nachträglich lösen, sie muss von der ersten Skizze an Bestandteil des Entwurfs sein.
Verpackungen für die Pharmaindustrie haben die strengsten Anforderungen. Bei Humanarzneimitteln ist der Name in Brailleschrift verpflichtend, und die Prägung muss der Norm EN ISO 17351 entsprechen, die die Höhe der Punkte, ihre Abstände sowie die Prüfung der Lesbarkeit festlegt. Platz finden müssen außerdem Format und Falzung der Packungsbeilagen. Verpackungen für Lebensmittel wiederum betreffen vor allem die Sicherheit: Das Material muss den europäischen Rahmenbedingungen für Materialien im Kontakt mit Lebensmitteln erfüllen, und zertifizierte Verpackungen belegen gesundheitliche Unbedenklichkeit und Rückverfolgbarkeit.
„Eine Verpackung für einen regulierten Markt, die ohne Kenntnis der Normen entworfen wird, muss in der Regel überarbeitet werden. Deshalb berücksichtigen wir die Normen von Anfang an im Entwurf und nicht erst nachträglich”, erklärt Markéta Švábová, Marketing Manager von POINT CZ.
Entwicklung und Produktion unter einem Dach
POINT CZ ist auf industrielles Packaging spezialisiert und verbindet Design, Konstruktion, Druck und Konfektionierung in einem Prozess. Das Unternehmen kann Verpackungen bedrucken, konfektionieren und nach Maß fertigen. Verarbeitet wird Faltschachtelkarton nach den Standards ECMA und FEFCO, mit Oberflächenveredelungen je nach Verwendungszweck der Verpackung.
Wenn der Entwurf getrennt von der Produktion entsteht, steigt das Risiko von Fehlern und Mehrkosten. Ein Hersteller, der die Verpackung tatsächlich produziert, verbindet die gesamte Entwicklung unter einem Dach, überwacht die Optimierung von Konstruktion und Logistik und verkürzt den Weg von der Idee zur fertigen Serie.
Über POINT CZ
POINT CZ ist ein Hersteller von Verpackungen aus Faltkarton und Industriedrucksachen mit Schwerpunkt auf Pharma, Lebensmittel und Kosmetik. Das Unternehmen verfügt über die FSC-Zertifizierung (Lizenz Nr. FSC-C004919), die Technologie für die Prägung von Brailleschrift nach der Norm EN ISO 17351 sowie über Kapazitäten für große Serien mit Qualitätskontrolle jedes einzelnen Stücks. POINT CZ beliefert Kunden in ganz Europa, einschließlich des deutschen Marktes.

